Pflanzen- und Gartenberatung

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Pflanzen- und Gartenberatung

Die Christrose

Die Christrose - Helleborus niger

Foto: Wildfeuer, Lizenz: GNU Free Documentation License; Creative Commons

Die Christrose ist eine der ersten Pflanzen die im Februar schon ihre Blüte zeigen. Oft liegt der Garten noch unter einer kleinen Schneedecke wenn sie erwacht. Helleborus ist bei uns auch als Schneerose, Nieswurz oder Lenzrose bekannt.

Sie ist in all ihren Teilen stark giftig, darum sollte man sie nicht in den Garten pflanzen wenn man kleine Kinder oder Haustiere hat. Selbst getrocknet im Heu kann ihre Wirkung dramatisch sein. Beim berühren mit der Hand können bei manchen Menschen Hautreizungen auftreten. Trotz ihrer Giftigkeit wurde sie früher zur Herstellung von Niespulver und Schnupftabak genutzt, was auch zu Todesfällen führte. In den Wurzeln ist das Gift am höchsten konzentriert. Eine Vergiftung äußert sich mit Schwindel, Durchfall und den Kreislaufkollaps.

Sie sollte im Halbschatten oder  Schatten von Bäumen oder Sträuchern stehen. Der Boden sollte kalkhaltig und durchlässig sein, da sie näßeempfindlich ist. Außerdem ist sie sehr empfindlich bei Wurzelverletzungen. Daher sollte sie nicht umgepflanzt werden.

Normalerweise wird sie durch Stecklinge manchmal auch durch Samen vermehrt. Die Teilung wird selten gemacht, da sie sehr langsam wächst. Trotz ihres relativ langsamen Wuchses kann sie im Alter einen Durchmesser von 40 cm erreichen.

Obwohl sie giftig ist gilt sie als eine der schönsten Frühjahrsblüher, da sie wintergrün ist. Das bedeutet sie zieht nicht wie andere Stauden ihre Blätter im Winter ein. Bei einer großflächigen Pflanzung sollten Sie einen Abstand von 35 cm wählen.

 

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 14. Februar 2010 um 17:40 Uhr
 

Arbeiten im Februar

Arbeiten im Februar

Jetzt ist die Zeit gekommen in der sich jeder auf den Frühling freut. Die ersten Frühjahrsboten wie die Kornelkirsche oder das Schneeglöckchen werden sichtbar. Dies ist aber auch die Zeit in der der Nachtfrost noch gefährlich werden kann. Folgendes sollten sie im Februar erledigen:

- Kontrolle und Säuberung der überwinterten Pflanzen.

- Achten Sie besonders auf ihre Geranien, sie schimmeln leicht wenn sie zu nass stehen.

- Kontrolle und Säuberung der eingewinterten Zwiebeln.

- Kontrolle des Winterschutzes an Stauden und Rosen.

- Immergrüne Pflanzen werden an frostfreien Tagen ausreichend gegossen.

- Der Rückschnitt an Zier- und Obstgehölzen sollte langsam beendet sein.

- Dies ist die letzte Gelegenheit für den Schutzanstrich an Obstbäumen.

- Die Komposterde kann für die Frühaussaat unter Glas gesiebt und frostfrei gelagert werden.

- Das Frühbeet wird hergerichtet.

Je nach Gebiet und Wetterlage können auch schon verschieden Sachen auf der Fensterbank ausgesät werden. In manchen Regionen kann man auch jetzt schon wurzelnackte Rosen pflanzen.

 

 

 

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 09. Februar 2010 um 18:51 Uhr
 

Pflanzgefäße

Pflanzgefäße

 

Immer wieder stellt man sich beim Kauf von Zimmerpflanzen die Frage: welchen Übertopf nehme ich? Gerade bei Kübelpflanzen für den Balkon oder die Terrasse gibt es verschiedene Punkte zu beachten. Jedes Material hat seine Vorteile und Nachteile.

Töpfe aus Kunststoff haben in der Regel ein breites Angebot im Design. Es gibt sie in den verschiedensten Farben. Täuschend echte Nachbildungen von Holz und Stein sind ein großer Absatzmarkt. Ein großer Vorteil dieser Nachbildungen ist das sie sehr viel preisgünstiger sind als die Originale. Selbst bepflanzt lassen sie sich gut transportieren da sie ein geringes Eigengewicht besitzen. Ein weiterer großer Vorteil ist das sie wetterbeständig sind. Selbst die Reinigung von Schmutz, Kalk, Bakterien ist wesentlich einfacherer bei Kunstofftöpfen im Vergleich zu anderen Materialien, da sie eine glatte Oberfläche haben und so keinen Haftpunkt bieten. Im vergleich zu Tontöpfen ist ihr großer Vorteil das sie kein Wasser ziehen und in der Regel weniger gegossen werden muß. Sie sind allerdings durch ihr geringes Gewicht nicht sehr Standfest.

Glasierte Töpfe haben im wesentlichen den großen Vorteil das sie einfach optisch Punkten können. Sie haben einen schönen Glanz und eine besondere Farbgebung. Leider sind die Glasierten oft nicht Frostsicher und müssen im Winter bei Plusgraden gelagert werden. Das große Problem ist das bei kleinen, kaum sehbaren Rissen Wasser eindringen kann und die Töpfe dann Sprengt. In der Regel werden in diesen Töpfen Kübelpflanzen gehalten, so das das Einwintern nicht immer ein Problem ist, da diese sowieso Überwintert werden müssen. Daraus ergibt sich aber schon ein weiterer Nachteil. Glasierte Töpfe haben ein großes Eigengewicht und bepflanzt kaum noch zu bewegen. Sie sind Standsicher, so das sie auch für windige Gebiete geignet sind. Gut geeignet sind sie auch als Übertopf. Das Reinigen ist auch bei diesen Material durch die glatte Oberfläche recht einfach.

Ein im Moment sehr begehrtes Material ist Metall. Es gibt sie verzinkt, lackiert, aus pulverbeschichtetem Blech, Edelstahl und Gusseisen. Ein sehr großer Vorteil ist ihre Stabilität. Sie sind sehr Witterungsbeständig und Frostsicher. Allerdings können kleine Kratzer anfangen zu Rosten. Ihr relativ leichtes Gewicht verleiht ihnen nicht den gleichen Stand wie die glasierten Töpfe, daher sind sie bepflanzt noch relativ gut zu Bewegen. Sind sie stabiler und gehen beim Sturz nicht gleich zu Bruch. Die Reinigung kann durch kleine schon rostende Kratzer erschwert werden.

Eines der Edelsten Varianten der Töpfe sind die Natursteine. Diese können aus Granit oder Marmor sein und sind sehr teuer. Sie sind sehr schwer und können daher auch unbepflanzt kaum bewegt werden. Dieses hohe Eigengewicht verleiht ihnen einen sehr guten Stand. Diese Edelmaterialien sind frosthart und in der Regel gut zu reinigen.

Das gängigste Material ist Ton oder Terrakotta da es im Vergleich zu den Natursteinen preiswerter ist. Die Töpfe gibt es in alle möglichen Formen und Varianten allerdings nur in begrenzter Farbenvielfalt von Rot- und Brauntönen. Sie haben ein natürliches Aussehen so das sie optisch in jeden Garten passen. Durch ihr hohes Eigengewicht sind sie ebenfalls gut standfest. Allerdings ist die Oberfläche recht grobporig so das sie schwer zu reinigen sind. Ein weiterer Nachteil ist das sie schnell zu Bruch gehen. Sie saugen durch die großen Poren auch Wasser auf, so das das Gießverhalten angepasst werden muss. Daraus ergibt sich auch das sie nicht Frostsicher sind.

 

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 04. Februar 2010 um 06:59 Uhr
 


Seite 1 von 15

Bilder

Anzeigen


Anmeldung

Wer ist online

Wir haben 3 Gäste online

Statistiken

Benutzer : 18
Beiträge : 50
Weblinks : 14
Seitenaufrufe : 5065