Der Wacholder - Juniperus
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Der Wacholder ist ein langsam wachsender aber langlebiger Strauch oder Baum. Von dieser immergrünen Pflanze gibt es etwa 50 Arten. Seine schwarzblauen bis rötlichen Zapfen, auch Beeren genannt, werden als Aromastoff in Gin oder auch in der Medizin und Kosmetik genutzt.
Da der Wacholder einhäusig ist braucht er immer eine weibliche und eine männliche Pflanze damit sich die Beeren bilden können.
Der Wacholder hat ein relativ weiches Holz, was allerdings sehr haltbar ist.
Der Standort kann sonnig bis schattig sein, allerdings sollte der Boden durchlässig sein. Das zurück Schneiden für den Formerhalt ist möglich. Vermehrt wird er über Stecklinge im Sommer, Ableger oder Aussaat. Einzelne Sorten werden durch pfropfen vermehrt.
Die meisten kennen seine Anwendung in der Küche, bei Sauerkraut oder auch bei geräucherten Schinken. Nierenkranke und Schwangere sollten auf die Einnahme verzichten.
In der Medizin wird er oft eingesetzt. Meist findet er Anwendung bei Rheuma, Athritis, Gicht oder entzündlichen Erkrankungen der ableitenden Harnwege. Er gilt als verdaungsfördernd, harntreibend, hustenstillend, appetitanregend und blutreinigend. Oft wird er dafür als Tee eingesetzt. Als entspannendes Bad soll er anregend und reinigend wirken.



