Pflanzen- und Gartenberatung

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Pflanzen- und Gartenberatung

Der Wacholder - Juniperus

Der Wacholder - Juniperus

Foto: Jeantosti, Lizenz: GNU Free Documentation License; Creative Commons

Der Wacholder ist ein langsam wachsender aber langlebiger Strauch oder Baum. Von dieser immergrünen Pflanze gibt es etwa 50 Arten. Seine schwarzblauen bis rötlichen Zapfen, auch Beeren genannt, werden als Aromastoff in Gin oder auch in der Medizin und Kosmetik genutzt.

Da der Wacholder einhäusig ist braucht er immer eine weibliche und eine männliche Pflanze damit sich die Beeren bilden können.

Der Wacholder hat ein relativ weiches Holz, was allerdings sehr haltbar ist.

Der Standort kann sonnig bis schattig sein, allerdings sollte der Boden durchlässig sein. Das zurück Schneiden für den Formerhalt ist möglich. Vermehrt wird er über Stecklinge im Sommer, Ableger oder Aussaat. Einzelne Sorten werden durch pfropfen vermehrt.

Die meisten kennen seine Anwendung in der Küche, bei Sauerkraut oder auch bei geräucherten Schinken. Nierenkranke und Schwangere sollten auf die Einnahme verzichten.

In der Medizin wird er oft eingesetzt. Meist findet er Anwendung bei Rheuma, Athritis, Gicht oder entzündlichen Erkrankungen der ableitenden Harnwege. Er gilt als verdaungsfördernd, harntreibend, hustenstillend, appetitanregend und blutreinigend. Oft wird er dafür als Tee eingesetzt. Als entspannendes Bad soll er anregend und reinigend wirken.

 

 

Fukushima-Auswirkungen der Strahlung auf die Pflanzenwelt

Fukushima-Auswirkungen der Strahlung auf die Pflanzenwelt

 

Da die Lage im AKW Fukushima immer noch nicht unter Kontrolle scheint, und die Folgen noch nicht absehbar ist, habe ich aus aktuellem Anlass einige Links mit interessantem Lesestoff zusammengestellt.

 

- Welt Online: Pflanzen passen sich Radioaktivität an

- Spiegel Online: Pilze ernähren sich von Radioaktivität

- Spiegel Online: Pflanzen passen sich der Radioaktivität an

- RP Online: 23 Jahre nach dem Reaktorunfall: Pflanzen um Tschernobyl passen sich an Radioaktivität an

- Bild der Wissenschaft: Pflanzen um Tschernobyl passen sich an Radioaktivität an

- Der Freitag: Radioaktivität satt

- V Bio: Dossier: Wirkung von Radioaktivität auf Menschen, Tiere und Pflanzen

- Netzeitung: Radioaktive Strahlung in der Pflanzenzucht

- Blogigo: Forschungen in radioaktiv belasteter Natur - Folge der Tschernobyl-Serie: Wie wirkt Strahlung auf die Umwelt in der Sperrzone

- Genepeace: Pflanzen als Geigerzähler

 

 

 

 

 

 

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 27. März 2011 um 17:12 Uhr
 

Die Chrysantheme

Die Chrysantheme

Jetzt wo der Sommer sich dem Ende zuneigt, sieht man sie recht häufig. Viele Pflanzen sie in Schalen und Töpfe, manche setzen sie auch als Grabbepflanzung ein. Sie ist durch ihre Farbenvielfalt eine sehr beliebte Herbstpflanze.

Insgesamt umfasst die Gattung etwa 40 Arten die ursprünglich in Ostasien wie China, Korea oder Japan beheimatet ist. In China wird sie sogar schon seit dem 16 Jahrhundert kultiviert. Im 11 Jahrhundert gab es in China schon 36 Sorten. In Asien wird sie auch als Heilmittel bei Erkältungen angewendet. Eine besondere Bedeutung hat die Chrysantheme in Japan. Dort ist sie Nationalblume und ist Symbol des Kaisers. Ende des 17 Jahrhunderts kam sie nach Europa.

Chrysanthemen gibt es als einjährige Saisonpflanze oder als winterharte Gartenstaude im Fachhandel. Wobei die Saisonpflanze auch mehrjährig ist und durchaus überwintert werden kann.

Je nach Sorte kann die Chrysantheme bis zu 80 cm hoch werden. Ihre Blüte entfaltet sie im August bis Oktober. Bei einem milden Herbst kann sie durchaus auch länger in ihrer Blütenpracht stehen.

Sie bevorzugt einen halbschattigen bis sonnigen Standort. Bei Sonne sollte man unbedingt mehr gießen, allerdings mag sie keine Staunässe. Der Boden sollte nährstoffreich und durchlässig sein. Sie toleriert allerdings auch jeden anderen Boden.

Die Vermehrung erfolgt im Frühjahr durch Teilung. Wichtig für die Blütenfülle ist das sie das Welke regelmäßig entfernen. Im Frühjahr beim Neuaustrieb kann die Chrysantheme großzügig zurück geschnitten werden.

Beliebte Partner der Chrysantheme sind Efeu, Gräser und die Heide.

 

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 21. September 2010 um 19:55 Uhr
 


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